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Die logischen Folgen der geplanten Sperrung wären:
- Eine ganze Wirtschaftsregion (Bremen, Stuhr, Syke, Bassum, Weyhe etc.) wird durch das LKW-Fahrverbot geschwächt und den Unternehmen erhebliche Umwege zugemutet, ohne das eine vernünftige Alternative zur Verfügung steht. Die B6 ist eine wichtige Verkehrsader!
Und wann die neue A281 durch den 5. Bauabschnitt fertiggestellt wird, ist noch völlig offen.
- Die Umweltbelastung durch Emissionen würde durch den erheblichen Mehrverbrauch an Diesel unnötig stark belastet. Die dadurch gewollte Minderbelastung schlägt vollkommen fehl.
- Der LKW-Verkehr würde nicht abnehmen sondern lediglich zu Lasten anderer Strecken verlagert. Wegen der Sperrung werden nicht weniger LKW aus Bremen raus oder nach Bremen rein fahren. Statt dessen würden andere Straßen durch die Mehrkilometer noch stärker belastet. Die Anwohner in Arsten, Stuhr, Huchting und Umgebung würden in erheblichen Ausmaß mehr belastet, als die Anwohner in der Kattenturmer Heerstraße auf einer Länge von ca. 900/1000m entlastet werden!
- Die Fahrzeuge benötigen dadurch einen erheblichen Zeitmehraufwand - dies bedeutet erhöhte Kosten bei den Betrieben / Speditionen an Personal-, Diesel- und Fahrzeugkosten, was wiederum zu einem wirtschaftlichen Nachteil oder sogar Unwirtschaftlichkeit führen wird. Das Transportgewerbe trägt bereits eine starke Last und viele Unternehmen können sich keinerlei Kostensteigerungen erlauben. Einige stehen bereits durch die momentane wirtschaftliche Phase mit dem Rücken an der Wand. Viele Unternehmen kommen aus dem Mittelstand, der Mittelstand ist die Tragsäule unseres Systems und von dieser Leben viele Menschen. Im Extremfall kann dies zum Verlust von Arbeitsplätzen führen.
- Die Ausweichstrecken sind bereits heute stark befahren und es kommt gerade zu Stosszeiten immer wieder zu Staus. Durch die Umfahrung würde die Staus auf der A1 und in Stuhr / Moordeich / Huchting zwangsläufig zunehmen. Die dauernden Baustellen auf der A1 im Zuge der Sanierung der Weserbrücke (2. Abschnitt im Januar/Februar) oder der regelmäßigen Betonausbesserung führen immer wieder die langen Rückstaus.
- Im Falle des Weges über die A1 kommt die zusätzliche Belastung durch die LKW-Maut hinzu, die je nach Schadstoffklasse fast 29 Cent pro km zusätzlich kostet. Deren Einnahmen gehen vermutlich bereits heute nur zu einem Bruchteil in den Ausbau der Verkehrswege und bestraft so doppelt, da mit diesem Geld die A281 bisher nicht weitergebaut wurde.
- ... und sicherlich gibt es noch weitere Argumente. Senden Sie uns dieser per EMail damit wir diese hier noch aufnehmen könne.
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